Ogi Adolf · Bundesrat · 1999-12-09
Ogi Adolf · Bundesrat · Bern · 1999-12-09
Wortprotokoll
1. Die Armee muss und will sich von Zeit zu Zeit darstellen und will Leuten Freude bereiten. In Frauenfeld hat sie während zwei Tagen 130 000 Schweizerinnen und Schweizern, aber auch Ausländern viel Freude bereitet. Es war die Initiative der Armee, diese Armeetage durchzuführen.
Wenn die Aussenpolitik oder die Wirtschaftspolitik etwas Ähnliches machen wollen, haben sie überall - z. B. bei den grossen Messen, an der Muba oder beim Comptoir, [PAGE 2469] vielleicht sogar an der Olma - und immer wieder die Möglichkeit, sich darzustellen. Auch die Armee muss sich darstellen können, und sie wird - damit Sie es gleich wissen - auch an der nächstjährigen Muba präsent sein.
2. "Uno-Tage" anstatt Armeetage. Hier kann ich nur folgendes sagen: Wenn die Initiative im entsprechenden Departement vorhanden ist, ist solches auch möglich, aber wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen.
Noch einmal: Es war die Initiative der Armee, sich auf Wunsch der Bevölkerung von Zeit zu Zeit zu zeigen. Was die Armee in Frauenfeld gezeigt hat, ist sehr gut angekommen. Weitere Armeetage sind geplant. Wir werden den nächsten Armeetag in der Westschweiz durchführen. Wir haben noch nicht genau bestimmt, wann das sein wird, weil das von der Expo.02 abhängig ist. Wenn die Landesausstellung 2002 stattfindet, können wir in diesem Jahr sicher keinen Armeetag durchführen; er wird dann möglicherweise 2001 oder 2003 stattfinden.
Noch einmal, damit der Fächer voll ist: An der Muba 2000 wird die Armee markant präsent sein und vielen Leuten in diesem Land grosse Freude bereiten.