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Giezendanner Ulrich · Nationalrat · 2016-09-20

Giezendanner Ulrich · Nationalrat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2016-09-20

Wortprotokoll

Sie haben natürlich alle festgestellt, dass es um die Halle der Ju-52, um die Halle des Fliegermuseums in Dübendorf geht. Die Verträge mit dieser Stiftung laufen bis Ende 2022. Die Stiftung wiederum hat einen Teil der Aussenflächen und eine Halle weitervermietet. Diese Flächen liegen zum Teil auf dem Grund der Stadt Dübendorf. Der TCS - Sie wissen das auch - macht auf dieser Fläche Sicherheitskurse, die wir alle befürworten. Diese untervermieteten Flächen haben Arbeitsplätze generiert und generieren weiter Arbeitsplätze. Deshalb hat man im Jahre 2013 die Mietverträge wahrscheinlich auch provisorisch bis 2016 verlängert. Was aber nun passieren wird, schwebt in der Luft: Die Leute wissen nicht, was sie im Januar, Februar oder März machen werden.

Wir sollten doch auch in diesen Belangen etwas unternehmerischer werden, an die Arbeitsplätze denken und Unternehmungen oder auch Stiftungen unterstützen, die [PAGE 1457] Arbeitsplätze fördern. Es wäre rechtlich gesehen überhaupt kein Problem, die Mietverträge bis 2022 zu verlängern. Das VBS und die Armasuisse hätten die Möglichkeit, zwischen dem Kanton und der Stadt Dübendorf eine wirklich vermittelnde Rolle einzunehmen. Das wäre gar kein Problem.

Ich habe aber auch gehört, Herr Bundesrat Parmelin, dass Sie sich persönlich positiv einsetzen. Das freut mich natürlich sehr. Es spricht ja für die Armee.

Wenn Sie ein Herz oder Sympathien haben für die Ju-52, für das fliegerhistorische Museum, dann stimmen Sie bitte meinem Postulat zu. Das Postulat ist ja nur eine Bitte. Von mir kommen selten Bitten, ich weiss das, aber jetzt bitte ich Sie, dass Sie mir und der Ju-52 helfen.