Abate Fabio · Ständerat · 2016-12-05
Abate Fabio · Ständerat · Tessin · FDP-Liberale Fraktion · 2016-12-05
Wortprotokoll
Das Globalbudget des Bundesamtes für Sport sinkt gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Millionen Franken. Das ist eine Konsequenz des Stabilisierungsprogramms. In der Folge werden temporäre Belastungsspitzen im Betrieb der nationalen Sportzentren vermehrt durch Leihpersonal abgedeckt. Zu erwähnen sind die Senkungen des Aufwandes für Raummieten und des IKT-Aufwandes. Bei den Transferkrediten besteht eine Abweichung gegenüber dem Budget 2016 von 4,6 Millionen Franken. Finanzierungswirksam sind 7,9 Millionen Franken.
Für "Jugend und Sport"-Aktivitäten und Kaderbildung werden 7,7 Millionen Franken mehr ausgegeben, was vorwiegend auf das Breitensportkonzept des Bundes zurückzuführen ist. Der Bundesrat hat in diesem Zusammenhang beschlossen, die Mittel für "Jugend und Sport" nächstes Jahr um 10 Millionen Franken aufzustocken. Dieser Betrag wurde durch Massnahmen des Stabilisierungsprogramms um 1,5 Millionen Franken, durch Verschiebungen von Mitteln in den Transferkredit "Sportverbände und andere Organisationen" im Kontext der Nachwuchsförderung um 0,6 Millionen Franken sowie durch Verschiebungen von Mitteln für die Evaluation des Programms "Jugend und Sport" in den Funktionsaufwand um 1 Million Franken reduziert, sodass netto 7,7 Millionen Franken verbleiben.
Die Abrechnungsmethode im Bereich von "Jugend und Sport" wird sich im kommenden Jahr ändern: Wenn die Kurse beendet sind, werden zunächst 80 Prozent der Subventionen ausbezahlt. Den Rest der Subventionen erhalten die Kursorganisatoren zu Ende des Kalenderjahres. Nachtragskredite sollen mit diesem System ausgeschlossen werden.
Beim Nationalen Sportanlagenkonzept (Nasak) sind aufgrund des Stabilisierungsprogramms Kürzungen von 2 Millionen Franken vorgesehen. Das wird aber keine direkten Auswirkungen haben, weil aufgrund von unrealisierten Projekten eine Kompensation möglich ist.
[VS]