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Müller Damian · Ständerat · 2016-12-08

Müller Damian · Ständerat · Luzern · FDP-Liberale Fraktion · 2016-12-08

Wortprotokoll

Wir haben bereits gehört, dass es einerseits um den Autobahnanschluss Rothenburg, andererseits um den Autobahnanschluss Emmen Nord geht. Der Autobahnanschluss Rothenburg ist heute schon grösstenteils dafür da, das umliegende Gewerbegebiet zu entlasten. Er hat diese Aufgabe insbesondere auch deshalb, weil es sich ein gelb-blauer Möbelkonzern geleistet hat, in den Kanton Luzern zu kommen, und man dann feststellen musste, dass nun all diese Unternehmen, welche in der Region Rothenburg sind, bei der Hin- wie auch bei der Rückfahrt fast 30 Minuten mehr benötigen, weil einfach die Verkehrskapazität schlichtweg nicht ausreichend ist.

Die Gemeinde Emmen hat sich ja auch extrem weiterentwickelt in den letzten Jahren. Über 30 000 Leute wohnen nun in dieser Gemeinde, obwohl auch verdichtetes Bauen, die Entwicklung am Seetalplatz, der Viscosistadt, aber auch die Ansiedlung der Hochschule die Lebensqualität gesteigert haben. Nichtsdestoweniger ist es aber auch wichtig, dass man mit der Anbindung an den öffentlichen, aber auch an den individuellen Verkehr dem wirtschaftlichen Gedeihen einen positiven Aspekt abgewinnen kann.

Die Ausgangslage heute ist unmissverständlich: Wir haben rund 8000 Einwohnerinnen und Einwohner, welche in der Region Emmen Nord bei dieser Autobahneinfahrt bzw. -ausfahrt leben. Dies drückt sich auch wirklich negativ darin aus, dass wir Mehrverkehr in den Quartieren haben, d. h., die Quartiere Erlen, Listrig, Hübeli und natürlich auch alle Schulwege, die auch dort durchführen, werden nun zusätzlich belastet.

Das ist, finde ich, definitiv der falsche Weg, und ich würde es wirklich auch begrüssen, wenn Sie hier den Vorschlag der Kommission unterstützen könnten. Dafür sprechen fünf Gründe:

1. Die Verkehrsüberlastung wird minimiert, indem eine bestehende Infrastruktur benützt wird. Es wird also nichts Neues gebaut.

2. Mein Kanton kann sein Verkehrskonzept intensiv weiterverfolgen - der Bypass und der Durchgangsbahnhof lassen grüssen, Frau Bundesrätin!

3. Der öffentliche Verkehr, aber auch der motorisierte Individualverkehr profitieren.

4. Die Quartiere werden entlastet.

5. Die umliegenden Gewerbebetriebe profitieren vom flüssigen Verkehr.

Dies sind die fünf wichtigsten Gründe, welche eindeutig belegen, dass wir dieses Anliegen unterstützen sollten.

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