Tschuppert Karl · Nationalrat · 2000-03-14
Tschuppert Karl · Nationalrat · Luzern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2000-03-14
Wortprotokoll
Ich glaube nicht, Herr Fehr, dass diese Frage von zentraler Bedeutung ist. Unsere Fraktion lehnt den Minderheitsantrag Fehr Jacqueline und auch die Anträge Haering und Teuscher ab. Wir begrüssen nämlich ausdrücklich, dass die Art der Bewaffnung und des Auftrages nicht gesetzlich eingeschränkt wird, sondern im Einzelfall vom Bundesrat bestimmt werden kann. Das ist unser zentrales Anliegen. Damit bleibt die grösstmögliche Flexibilität gewahrt. Denn es geht jetzt nicht nur um den Selbstschutz, was die persönliche Waffe betrifft, sondern ebenso um den Schutz von Verband und Auftrag. Das können wir am besten mit einer offenen Formulierung lösen, die Ihnen Bundesrat und Mehrheit vorschlagen.
Noch etwas zum Minderheitsantrag Wasserfallen: Wir von der FDP-Fraktion haben Verständnis für sein Anliegen. Ich glaube, dass es in der Differenzbereinigung mit dem Ständerat eine Lösung geben wird. Persönlich werde ich dem Antrag Hess Walter zustimmen.