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Leuenberger Moritz · Bundesrat · 2002-06-10

Leuenberger Moritz · Bundesrat · Zürich · 2002-06-10

Wortprotokoll

Die Post hat ihre Absicht, die Poststellennetze in den acht grössten Städten der Schweiz gesamthaft zu modernisieren, offen und breit kommuniziert. So hat sie z. B. auch sämtliche Mitglieder des Parlamentes brieflich informiert. Inzwischen sind die wissenschaftlichen Studien zu den einzelnen Stadtnetzen vorgestellt worden. Sie bilden die Basis für die weiteren Arbeiten, die zurzeit in allen Städten im Gange sind.

Oberstes Ziel der Post ist stets die Sicherung der Qualität ihrer Dienstleistungen und die Rücksichtnahme auf die Kundenbedürfnisse. Letztere haben sich im Laufe der Zeit indessen stark gewandelt.

Bei der Planung der neuen Stadtnetze bezieht die Post die Bevölkerung mit ein. Für jede Stadt wird ein Begleitausschuss gebildet, in den Vertreter der Behörden, der Quartiere und weitere Interessenvertreter Einsitz nehmen. Die Mitsprachemöglichkeiten sind also gewahrt. Die abschliessenden Entscheidungen sind indes stets der Post vorbehalten.

Die Post hat auch in Lausanne von Anfang an grossen Wert darauf gelegt, die Bevölkerung in die Planung der neuen Stadtnetze einzubeziehen. Am 21. und 23. Januar 2002 sind in Lausanne zwei öffentliche Podiumsdiskussionen veranstaltet worden. Sie sind vorgängig in der Presse und bei sämtlichen Poststellen angekündigt worden. Für die einzelnen Quartiere hat die Stadt zusammen mit der Post ausserdem sechs öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. Die Post hat also den Dialog gesucht und sich der Diskussion gestellt.

Der Begleitausschuss für das Stadtnetz Lausanne ist inzwischen gebildet worden. Er setzt sich zusammen aus drei Vertretern der Stadt, vier Präsidenten von Quartiervereinen und einer Vertretung der Post. Das Gremium hat bereits dreimal getagt. Am 4. Juni sind zusätzlich eine Vertreterin der Bürgerkomitees und ein Vertreter der Wirtschaft in den Begleitausschuss aufgenommen worden.

All dies zeigt, dass die Post ihrer Verantwortung nachkommt und darauf achtet, dass die betroffene Bevölkerung ihre Mitsprachemöglichkeiten wahrnehmen kann. Das Vorgehen der Post entspricht den Erwartungen des Bundesrates, dass der Umbau des Poststellennetzes unter Einbezug der betroffenen Kreise umgesetzt werden soll.

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