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AB 227499

Schneider-Ammann Johann N. · Bundesrat · Bern · 2018-03-12

Wortprotokoll

Ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist für alle Branchen wichtig. Die bisherigen Verhandlungen liefen gut; konkrete Offerten wurden allerdings erst in den letzten Tagen [PAGE 331] finalisiert und werden nun ausgetauscht. Entsprechend hat das WBF sich am erfolgserprobten Prozess für bisherige Abkommen, namentlich jenes mit China, orientiert. Dabei ist es wichtig, die Offensiv- und Defensivinteressen aller Branchen zu berücksichtigen, um ein für die Gesamtwirtschaft optimales Resultat zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat das WBF am 20. Februar 2018 den Mercosur-Agrargipfel durchgeführt, bei dem Vertreterinnen und Vertreter von 26 Organisationen der Landwirtschaft und der übrigen Wirtschaft informiert wurden und im Dialog mit Bundesrat und Verwaltung standen. Aus der Landwirtschaft waren 14 Organisationen eingeladen. Der Bundesrat beabsichtigt darüber hinaus, den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Organisationen im weiteren Verlauf der Verhandlungen in geeigneten Formaten fortzuführen - insbesondere, wenn im Rahmen der Verhandlungen Konzessionen notwendig werden, die über das bisher Diskutierte hinausgehende, einschneidende Auswirkungen auf inländische Märkte zur Folge haben könnten. Damit soll sichergestellt werden, dass ein möglichst optimales Verhandlungsresultat sowohl aus Sicht der Branchen als auch aus Sicht der Gesamtwirtschaft und unter Berücksichtigung der Herausforderungen einer Marktöffnung erreicht werden kann.

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