preparatory:AB 238883
Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2018-12-10
Wortprotokoll
Die Bundesverwaltung sorgt dafür, dass die Chancengleichheit für die Angestellten der verschiedenen Sprachgemeinschaften gewährleistet ist. Sie setzt alles daran, die Vertretung der Amtssprachen innerhalb der Bundesverwaltung gemäss den Soll-Werten zu erreichen und eine diskriminierungsfreie Personalrekrutierung zu gewährleisten. Dazu hat sie die Wegleitung "Diskriminierungsfreie Rekrutierung" erstellt.
Wenn eine Sprachgemeinschaft in einer Verwaltungseinheit untervertreten ist, wird gemäss Wegleitung in den Stellenausschreibungen darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Personen aus dieser Sprachgemeinschaft besonders erwünscht sind. Zudem werden in der Bundesverwaltung alle offenen Stellen in Italienisch, Deutsch und Französisch ausgeschrieben. Generell liegt der Soll-Wert für den Anteil der italienischsprachigen Mitarbeitenden bei 6,5 bis 8,5 Prozent. In den letzten Jahren konnte der Anteil erhöht werden; er hat 2017 den Höchststand von 7,1 Prozent erreicht. Der Soll-Wert ist erfüllt. Die Verwaltungseinheiten haben diese Bandbreite namentlich auch in den Kaderfunktionen anzustreben. In den Kaderlohnklassen 24 bis 38 lag der Anteil der italienischsprachigen Mitarbeitenden im Jahr 2017 bei 5,2 Prozent, nachdem er 2013 noch bei 4,8 Prozent gelegen hatte. Die Tendenz ist weiter steigend. [PAGE 2028]
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