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Stöckli Hans · Ständerat · 2019-12-20

Stöckli Hans · Ständerat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion · 2019-12-20

Wortprotokoll

Ich begrüsse Sie zum letzten Sitzungstag. Vielen Dank, dass Sie alle hier sind und wir damit die erste Session der neuen Legislatur abschliessen können. Bevor wir uns unserer Geschäfte annehmen, habe ich noch die Aufgabe, einen Mitarbeiter der Parlamentsdienste zu verabschieden.

Herr Michael Stempfel wird die Parlamentsdienste auf Ende des Jahres verlassen, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Alle kennen ihn: Er war seit Juli 2013 im Service Desk des Ressorts "Informatik und neue Technologien" tätig, wo er sowohl die Mitglieder der Bundesversammlung wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Parlamentsdienste in vielfältigen IKT-Anliegen effizient betreut und beraten hat. Dabei kam ihm seine Zweisprachigkeit sehr zugute. Unzählige Störungen auf verschiedenen Computer- und Telefonsystemen konnte er beheben. Fast Tag und Nacht sorgte er zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen der IT dafür, dass die für die Session wichtigen Systeme wie die Abstimmungsanlagen, das Protokollierungssystem und die Multifunktionsgeräte täglich geprüft wurden und hoch verfügbar angeboten werden konnten.

Herr Stempfel hat zudem immer wieder in Projekten mitgearbeitet und dort sein grosses Wissen und seine guten Problemlösungsfähigkeiten eingebracht. Wer mit ihm etwas zu tun hatte, schätzte ihn als sehr hilfsbereiten und zuvorkommenden Helpdesk-Mitarbeiter, der seine Aufgaben stets zuverlässig, professionell, mit grosser Sorgfalt und auch mit entsprechendem Elan erledigt hat. Seine Freude an der Arbeit war spürbar; er zeigte stets Flexibilität und eine grosse Einsatzbereitschaft.

Herr Stempfel, ich danke Ihnen für Ihren Einsatz, Ihre Disponibilität und Ihr Engagement zugunsten des Parlamentes. Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche und private Zukunft nur das Beste! (Grosser Beifall; der Präsident überreicht Herrn Stempfel ein Geschenk)

Ich hoffe natürlich, dass nach der Installation der neuen technischen Anlagen in unserem Saal - bitte räumen Sie Ihre Pulte heute noch! - die Informatiksicherheit weiterhin gewährleistet sein wird. Wir wollen ja nicht zum Schätzsystem zurückkehren.

Das war unsere erste Session in neuer Zusammensetzung. Viele neue Mitglieder sind zu uns gestossen - beziehungsweise wir Bisherigen sind zu ihnen gestossen, je nachdem, wie man es anschaut. Ich habe es schon gestern Abend gesagt: Ich bin begeistert von der Art und Weise, mit der Sie die Gepflogenheiten unseres Rates respektiert haben, wie Sie sich an Ihre neue Funktion herangetastet haben, wie Sie beobachtet haben, wie die Diskussionen bei uns verlaufen und wie die Entscheide getroffen werden. Dafür möchte ich Ihnen allen recht herzlich danken. Ich bin sicher, dass Sie gestärkt durch diese Erfahrung umso erfolgreicher in die eigentlichen Rats- und Kommissionsarbeiten starten werden. Dort werden Sie zweifellos Ihr Wissen und Ihr Können auch einbringen können.

Insbesondere die Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Nationalrat zu uns gestossen sind, haben sicher die Art und Weise des Ratsbetriebes schätzen gelernt, die bei uns herrscht. Das gilt insbesondere für die Ruhe und Gelassenheit. Sie haben sich bestimmt auch schon mehr oder weniger daran gewöhnt, dass die Laptops zwar geöffnet, aber eben nicht gebraucht werden dürfen. Sie sind sich ja bewusst, dass wir uns vom Nationalrat unterscheiden wollen. Wir alle schätzen die Kultur, die im Ständerat herrscht. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Dynamik der Chambre de Réflexion auch in Zukunft ihrem Ruf gerecht werden wird.

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, nochmals vielen Dank, und ich freue mich auf viele weitere Diskussionen hier in der kleinen Kammer!

Damit kommen wir bereits zu den Schlussabstimmungen. Ihnen ist bekannt, dass Ihnen die Schlussabstimmungstexte gestern per E-Mail zugestellt worden sind. Gedruckte Fassungen, wie es sie früher gab, werden nicht mehr verteilt. Sie können sich aber entsprechend organisieren.

Die Redaktionskommission hat alle Schlussabstimmungstexte überprüft. Ich gehe davon aus, dass die hier anwesenden Mitglieder der Redaktionskommission bestätigen können, dass alles gut abgelaufen ist und die Texte in allen drei Amtssprachen übereinstimmen. - Da dem so ist, kommen wir zu den Schlussabstimmungen.