preparatory:AB 264677
Funiciello Tamara · Nationalrat · Bern · Sozialdemokratische Fraktion · 2020-06-18
Wortprotokoll
Herr Bundesrat, wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie gesagt, dass Gender-Budgeting nicht möglich ist, weil ein Grossteil der Gelder im Prinzip schon gesprochen ist.
Aber beim Gender-Budgeting geht es ja in einem ersten Schritt vor allem darum, zu schauen, wo das Geld überhaupt hingeht, also wie es nach Geschlecht aufgeteilt wird. In einem zweiten Schritt schaut man, wenn man gewisse Massnahmen trifft, z. B. beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs, ob das jetzt für Frauen oder Männer besser ist, je nachdem, wer vom neuen Angebot wie Gebrauch macht. Ich verstehe nicht ganz, wieso das nicht möglich sein soll, selbst wenn die Gelder eigentlich schon gesprochen sind.