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preparatory:AB 272005

Maurer Ueli · Bundesrat · Zürich · 2020-12-01

Wortprotokoll

Wenn wir jetzt generell von der Arbeitslosigkeit sprechen, dann ist festzuhalten, dass die Prognosen davon ausgehen, dass die Arbeitslosigkeit um etwa 0,8 Prozentpunkte zunehmen wird. Das würde heissen, dass wir in den nächsten Monaten pro Woche etwa tausend Arbeitslose haben. Tendenziell wird es tatsächlich so sein, dass Ältere besonders betroffen sind. Es werden aber auch Jüngere betroffen sein, die Mühe haben, in den Beruf einzusteigen. Wir müssen beide Aspekte im Auge behalten. Ich habe es eingangs gesagt: Wir versuchen, die Probleme so zu lösen, wie wir sie heute beurteilen. Je nach Verlauf dieser Pandemie sind allenfalls zusätzliche Massnahmen notwendig. Für Über-60-Jährige haben wir dieses Gesetz als Auffangnetz. Man muss das wieder beurteilen. Aber ich denke schon, die Arbeitslosigkeit ist das grosse Problem der nächsten zwei, drei Jahre, sowohl bei den älteren wie bei den jüngeren Leuten, die kaum den Einstieg in den Beruf finden.