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Cassis Ignazio · Bundesrat · 2021-03-16

Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2021-03-16

Wortprotokoll

Con la sua mozione, il consigliere nazionale Romano domanda di incaricare il Consiglio federale di modificare la legge sul Parlamento per chiarire le competenze e i ruoli di governo e Parlamento nell'ambito della "soft law". Forse la ripartizione delle competenze non è ancora così chiara come lo è per le normali procedure legali.

In den letzten Jahren hat Soft Law als Instrument zur Gestaltung der internationalen Beziehungen tatsächlich an Bedeutung gewonnen, und angesichts dieser Entwicklung erachtet der Bundesrat eine vertiefte Auseinandersetzung mit Soft Law sowie mit der Mitwirkung des Parlamentes als wichtig. Deshalb hat der Bundesrat am 16. Juni 2019 in Erfüllung des Postulates 18.4104 Ihrer Aussenpolitischen Kommission einen Bericht zur Mitwirkung und Konsultation des Parlamentes bei Soft Law verabschiedet. In diesem Bericht hat er dem Parlament verschiedene Vorschläge unterbreitet. Diese würden eine gezielte Mitwirkung des Parlamentes gemäss der Kompetenzverteilung der Bundesverfassung erlauben sowie die Handlungsfähigkeit des Bundesrates in der Aussenpolitik wahren.

Sie haben es vom Berichterstatter gehört: Der Bericht wurde in Ihrer Aussenpolitischen Kommission mehrfach diskutiert. Ihre Kommission hat danach gemeinsam mit der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates entschieden, eine[NB]Subkommission einzusetzen, welche dieses Thema breit analysieren und entscheiden soll, ob die Mitwirkungsrechte des Parlamentes in der Aussenpolitik angepasst werden sollen. Die ersten Beratungen in der Subkommission haben gezeigt, dass es keine Patentlösung dafür gibt, wie der verstärkte Einbezug des Parlamentes bei Soft Law am besten erfolgt.

La sous-commission a mandaté le Contrôle parlementaire de l'administration d'examiner la mise en oeuvre des bases légales portant sur le "soft law" par toute l'administration fédérale; tous les départements fédéraux sont donc concernés par le "soft law" et participent activement à cet audit. Les questions soulevées par cette motion font donc actuellement l'objet d'une clarification approfondie au Parlement. La sous-commission travaille depuis une année et tant que ces clarifications ne seront pas apportées, cela n'a aucun sens, du point de vue du Conseil fédéral, de le charger d'une modification de la loi.

Le Conseil fédéral vous propose donc de rejeter la motion.