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Stahl Jürg · Nationalrat · 2002-12-03

Stahl Jürg · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2002-12-03

Wortprotokoll

Mit diesem Minderheitsantrag will ich in dieser Revision eine Rechtsgleichheit erreichen. Wenn schon eine Mutterschaftsversicherung gegen den Volkswillen eingeführt werden soll, dann soll sie auch gerecht sein und nicht zu einer "Zweiklassen-Mutterschaft" führen. Als [PAGE 1937] Gewerbevertreter frage ich Sie an, warum die Schwangerschaft einer Ehefrau eines Gewerbetreibenden mit einer Einzelfirma, die im administrativen Bereich im Betrieb mitarbeitet, anders gehandhabt werden soll als die Schwangerschaft einer Frau, welche im Angestelltenverhältnis in einer Grossbank arbeitet. Mit der Lösung, die Sie vorschlagen, grenzen Sie eine grosse Anzahl von Frauen aus. Die Familie, welche sich zum Wohle der Kinder der Aufgabe der Betreuung widmet, ist mit der vorgeschlagenen Lösung einmal mehr in die Abstiegsrunde verbannt. Ich bedaure das zutiefst und verstehe nicht, dass Familien, welche Verantwortung übernehmen, hier leer ausgehen sollen.

Ich bitte Sie deshalb, diese Rechtsungleichheit mit der Unterstützung der Minderheit bei Artikel 16b Absatz 1 zu beseitigen.

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