Fasel Hugo · Nationalrat · 2002-12-11
Fasel Hugo · Nationalrat · Freiburg · Grüne Fraktion · 2002-12-11
Wortprotokoll
Statt dass man interveniert, kann man eine Frage stellen; damit kann man sehr viel sagen.
Herr Borer, ich wollte eigentlich ein ähnliches Beispiel schildern, wie Sie es jetzt präsentiert haben. Aber wenn ich Ihrem Beispiel folge, das eigentlich auch meines ist, kann die Schlussfolgerung nur eine sein, dass Sie der Minderheit Rossini zustimmen sollten. Sie haben alle Argumente dafür geliefert, dass wir eine interkantonale Planung und Zusammenarbeit brauchen und dass der Bundesrat Kriterien festlegen soll.
Das andere ist nur eine Bemerkung, und ich kann nachher verzichten: Sie wollen ja nicht sagen, dass Sie die Planung den Krankenkassen überlassen wollen; das geht nicht! Das haben wir und haben übrigens auch Sie immer abgelehnt. Und wenn Sie es nicht den Krankenkassen überlassen wollen, brauchen Sie jemand anderen. Sagen Sie, wie Sie das von Ihnen erwähnte Beispiel dazu verwenden wollen, um den Antrag der Minderheit Rossini abzulehnen!