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Berset Alain · Bundesrat · 2021-12-13

Berset Alain · Bundesrat · Freiburg · 2021-12-13

Wortprotokoll

Die Impfkosten werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Die zu vergütende Pauschale für Impfstoff und Impfmaterial wurde vom Bundesrat im November 2020 für das Jahr 2021 auf 5 Franken festgelegt. Damals wurde davon ausgegangen, dass häufiger günstigere Impfstoffe zur Anwendung kommen. In der Folge wurden jedoch vorwiegend die wirksameren, aber auch teureren mRNA-Impfstoffe verwendet. Für das Jahr 2022 hat der Bundesrat daher eine Erhöhung des Betrags auf 25 Franken beschlossen. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Kostenbelastung der OKP für die gesamte Impfung - das bedeutet Impfstoff, Impfmaterial und Impfakt - in einem ähnlichen Rahmen liegt wie 2021. Im Jahr 2022 werden voraussichtlich weniger Impfungen durchgeführt werden als im Jahr 2021. Die Kosten dafür würden daher rund 200 bis 250 Millionen Franken betragen. Ob und wie viele Covid-19-Impfungen im Jahr 2023 anfallen werden, kann aktuell noch nicht abgeschätzt werden. Auf die Prämienrunde 2022 hat die Erhöhung der Pauschale keine Auswirkungen; die Prämien für das Jahr 2022 wurden bereits festgelegt. Die Verträge im Rahmen der vom Bund verfolgten Impfstrategie und alle Dokumente, die Verhandlungen und den Inhalt der Verträge betreffen, sind nicht zugänglich, solange die Verhandlungen zur Impfstoffbeschaffung noch andauern. Dementsprechend können keine spezifischen Angaben zu Vertragsinhalten gemacht werden.