preparatory:AB 294172
Schneider Meret · Nationalrat · Zürich · 2021-12-14
Wortprotokoll
Herzlichen Dank für diese Frage; das ist ein wichtiger Punkt. Denn die Bergbauern und die Bauern in den Alpenregionen, bei denen die Kühe - für die Milchwirtschaft, wie Sie gesagt haben - und die Geissen tatsächlich auf der Weide stehen, müssen nichts ändern. Die sind fein raus. Gerade in den Berggebieten sind die Betriebe häufig eher kleiner und wirtschaften weniger intensiv. Genau diese Landwirtschaft möchten wir fördern. Wir möchten genau das: eine standortgerechte Landwirtschaft. Auf unserem Schweizer Grasland sollen die Tiere stehen, sie sollen Gras fressen, sollen dieses zu Milch und Fleisch veredeln. Diese Bauern müssen gar nichts ändern. Diese Art des Wirtschaftens wollen wir vielmehr weiter vorantreiben. Was wir nicht wollen, sind Hallen mit 27[NB]000 Mastpoulets, 1500 Mastschweinen, die in der Schweiz so einfach nicht[NB]standortgerecht[NB]sind - so wenig, wie es überhaupt möglich ist. Aber alle Bergbauernbetriebe kann ich an dieser Stelle beruhigen: Machen Sie so weiter. Das Grasland dort ist gut genutzt.