David Eugen · Ständerat · 2002-11-28
David Eugen · Ständerat · St. Gallen · Christlichdemokratische Fraktion · 2002-11-28
Wortprotokoll
Als Mitunterzeichner des Minderheitsantrages möchte ich unterstützen, was Frau Brunner jetzt gesagt hat. Es ist schon ein wichtiger Einschnitt in die Rentenlandschaft, den wir hier machen. Wir sehen ja - das haben wir vorhin besprochen - eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes von 7,2 auf 6,8 Prozent vor. Wir wissen auch, dass die Kassen verpflichtet waren, Langlebigkeitsreserven zu bilden, dass also in jenen Kassen, die richtig geführt worden sind, Mittel vorhanden sind, um auch Durststrecken zu überwinden. Wir wissen auch, dass die Erwerbstätigen, die jeweils ihre Rentenbescheinigungen erhalten, einen Erwartungshorizont haben und sich darauf eingestellt haben, wie ihre Rentensituation einmal aussehen wird. Wir bewirken mit dieser Vorlage natürlich doch eine relativ starke Veränderung der bisherigen Situation. Der Antrag, wonach wir die Frist auf fünfzehn Jahre erstrecken und wirklich langsam in diese Neuordnung hineinwachsen, ist dem, was die Mehrheit möchte - nämlich das Ganze schon in zehn Jahren umsetzen -, vorzuziehen. Ich bin mir bewusst, dass das auch finanziell vielleicht etwas enger gerechnet ist. Trotzdem denke ich, dass es so machbar ist.
Wir sollten dem Minderheitsantrag Brunner Christiane zustimmen.