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Regazzi Fabio · Nationalrat · 2022-06-08

Regazzi Fabio · Nationalrat · Tessin · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2022-06-08

Wortprotokoll

Artikel 43 des geltenden Asylgesetzes regelt die Bewilligung der Erwerbstätigkeit von Asylsuchenden. Er berücksichtigt jedoch nicht die Personen, deren Asylgesuch abgelehnt wurde und die weiterhin auf eine Ausreiseentscheidung warten. Diesen Personen ist eine Erwerbstätigkeit untersagt, sodass sie faktisch auf Sozialhilfe angewiesen sind. Diese Situation ist absurd.

Asylsuchende, die sich oft seit Jahren in unserem Land aufhalten, schliessen in dieser Zeit eine Berufsausbildung ab, sind in der Arbeitswelt tätig und erfüllen demzufolge eine Reihe von messbaren Kriterien wie Sprachkenntnisse und finanzielle Autonomie, eine Voraussetzung für die Integration, die das SEM selbst fördert. Auch wenn die Absicht ist, diese Menschen dazu zu bringen, die Schweiz so schnell wie möglich zu verlassen, sieht die Realität anders aus. Fast zwei Drittel der Asylsuchenden, deren Gesuch abgelehnt wurde, bleiben gemäss einem Bericht des "Beobachters" von 2015 sogar jahrelang in der Schweiz, weil sie zum Beispiel aufgrund der Gefahr für ihre Sicherheit nicht in ihr Herkunftsland zurückgeschickt werden können.

Abgesehen davon, dass diese Asylsuchenden ihre Arbeit aufgeben müssen, was auch für ihre Arbeitgebenden unangenehm ist, da sie dann weniger Arbeitskräfte zur Verfügung haben, wird diesen Menschen auch nicht erlaubt, eine berufliche Weiterbildung zu absolvieren, was sie in eine Situation der sozialen und beruflichen Marginalisierung bringt.

Ainsi, en plus de former une main-d'oeuvre aux frais de l'Etat, la Suisse ne profite même pas de ces investissements et, ne permettant pas à ces réfugiés d'exercer une activité lucrative, elle soutient au contraire les travailleurs formés et disponibles à travailler pour qu'ils soient employés par le biais de l'aide sociale.

Dans la plupart des cas, il s'agit de jeunes gens formés, qui exercent souvent des activités qui ne sont plus pratiquées par des travailleurs suisses. Ils contribuent ainsi au maintien du marché du travail en Suisse, en compensant en partie la pénurie de spécialistes. C'est typiquement le cas dans la construction, dans les professions techniques ou agricoles. Il s'agit le plus souvent de cas isolés et, donc, faciles à traiter.

Ma motion vise à trouver une solution à ce mécanisme contreproductif et je vous remercie de votre soutien.