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Rösti Albert · Bundesrat · 2023-06-05

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2023-06-05

Wortprotokoll

Die Motion 23.3346 betreffend A1 beauftragt den Bundesrat, die Autobahn A1 zwischen Genf und Lausanne sowie zwischen Bern und Zürich durchgehend auf mindestens sechs Spuren auszubauen. Das sieht der Bundesrat im Rahmen des Strategischen Entwicklungsprogramms (Step) Nationalstrasse sowieso vor, deshalb empfiehlt er auch die Annahme dieser Motion.

Die aktuelle Kostenschätzung ist in der Tabelle 8 der Step-Botschaft auf Seite 53, falls Sie es nachschauen möchten, aufgeführt. Die Kosten für die Erweiterung der von der Motion 23.3346 betroffenen Strecken werden auf 9,45 Milliarden Franken geschätzt. Besonders ins Gewicht fällt dabei die Umfahrung Morges, die gemäss aktueller Planung 3,19 Milliarden Franken kosten wird. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass es sich hier um ein sehr langfristiges Projekt handelt und einige Abschnitte erst um das Jahr 2040 oder später realisiert werden. Sie werden über alle Abschnitte hier im Rat zusätzlich befinden können. Ein erstes Paket mit fünf Abschnitten ist aktuell im Rat.

Eine Aussage zum Flächenverbrauch ist aktuell noch nicht möglich, da der Flächenbedarf von der konkreten Ausgestaltung des Projekts abhängig ist. Der Bundesrat legt die Linienführung inklusive Tunnels, die Gestaltung der Anschlüsse sowie die Anzahl Fahrspuren jeweils im Rahmen der generellen Projekte fest, bevor er sie dem Parlament vorlegt. Das ist noch nicht bei allen Projekten erfolgt. Unter Wahrung der Vorgaben für die Sicherheit und die Umweltverträglichkeit werden die Erweiterungen so flächenschonend wie möglich realisiert. Wo für die Nationalstrassen Fruchtfolgeflächen beansprucht werden, werden diese dann grundsätzlich im gleichen Umfang und unter Berücksichtigung der gleichen Qualität kompensiert werden müssen.

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