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preparatory:AB 345238

Baume-Schneider Elisabeth · Bundesrat · Jura · 2024-09-23

Wortprotokoll

Ein jahrelanger Konsum von belasteten Lebensmitteln kann zu einer erhöhten Belastung bei Menschen führen. So wurden in der zwischen 2018 und 2021 vom Bundesamt für Gesundheit durchgeführten Pilotstudie zum Humanbiomonitoring in allen Blutproben PFAS gefunden. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kommt zum Schluss, dass bei Kindern ein Zusammenhang zwischen PFAS-Gehalten im Blut und einer verminderten Konzentration von Antikörpern nach einer Impfung und damit einer verminderten Wirksamkeit der Impfung besteht. Darüber hinaus weist die EFSA auf weitere mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen beispielsweise auf Leber, Nieren und auf das Geburtsgewicht hin. Es bestehen jedoch noch Forschungslücken.

Aktuell verfügt die Schweiz über kein Monitoringprogramm, mithilfe dessen die angesprochenen Auswirkungen auf die Gesundheit untersucht werden können. Basierend auf den Ergebnissen einer Pilotstudie hat der Bundesrat das EDI in Zusammenarbeit mit dem WBF und dem UVEK beauftragt, bis Ende des nächsten Jahres vertiefte Abklärungen zu den Kosten, Finanzierungsmöglichkeiten, der Organisationsform und den rechtlichen Grundlagen für den Aufbau einer nationalen Gesundenkohorte durchzuführen.