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Gmür-Schönenberger Andrea · Ständerat · 2024-12-18

Gmür-Schönenberger Andrea · Ständerat · Luzern · Die Mitte-Fraktion. Die Mitte. EVP. · 2024-12-18

Wortprotokoll

Ich möchte mich meinem Vorredner anschliessen und Sie ebenfalls bitten, diese Motion zu unterstützen. Was will sie? Sie will nur, dass weiterhin Französisch benutzt wird, wenn Französisch auch die Amtssprache der internationalen Organisation ist, mit der unser Land im Kontakt und Austausch ist. Bei der EU oder auch bei den Vereinten Nationen ist Französisch eine offizielle Amtssprache. Da macht es doch keinen Sinn, wenn man jetzt neuerdings Englisch spricht.

Die französische Sprache ist ein Teil unserer kulturellen und auch nationalen Identität. Dazu sollten wir wirklich Sorge tragen. Schlussendlich hilft sie auch der Kohäsion. Es geht um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, und da kann ich mich meinem Vorredner anschliessen. Es geht eben nicht einfach um eine Lappalie. Zudem braucht es, wenn eine Landessprache auch in der internationalen Organisation gesprochen wird, von unserer Seite her keine Übersetzungen; es ist effizient. Unsere Leute können hundertprozentig eingesetzt werden. Für mich wäre es auch ein seltsames Signal[NB]des[NB]Bundesrates,[NB]wenn er eine Landessprache, die noch dazu eigentlich in der Minderheit ist, einfach übergehen würde.

Zu guter Letzt erinnere ich Sie an unsere Debatte rund um die Kitas. Da hatten wir einen Einzelantrag, der mehrheitsfähig wurde. Dieser Einzelantrag wollte, dass eben nur Kitas unterstützt werden, in denen eine Landessprache gelehrt respektive gesprochen wird. Das fand die Mehrheit damals richtig. Ich finde, wir sollten zu unseren Sprachen Sorge tragen.

In diesem Sinn bitte ich Sie, diese Motion anzunehmen.