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Knutti Thomas · Nationalrat · 2025-05-05

Knutti Thomas · Nationalrat · Bern · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-05-05

Wortprotokoll

Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage hat deutlich gezeigt - und dies verwundert wahrscheinlich auch niemanden -, dass die Zuwanderung, die seit Jahren schöngeredet wird, mittlerweile zur Nummer eins auf dem Sorgenbarometer der Schweizer Bevölkerung geworden ist. Das Resultat hat deutlich gezeigt: Schweizerinnen und Schweizer wollen die Zuwanderung, die Migration, besser steuern. Teile der Bevölkerung haben sogar gesagt: Wir nehmen dafür den Verzicht auf ein unendliches Wirtschaftswachstum in Kauf. Das müssen wir ernst nehmen.

Von der Politik werden Massnahmen gegen Wohnungsnot oder Dichtestress gefordert und erwartet. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Heute leben in der Schweiz über 9 Millionen Menschen, und die Bevölkerung wächst jährlich um über 145[NB]000 Personen. Die Infrastrukturen in unserem Land sind total am Anschlag.

Aber worauf will ich mit diesem Postulat hinaus? Auf die Kosten. Die Kosten, die immer noch mangelhaft ausgewiesen werden, sind ein Problem. Nur schon aus Gründen der Transparenz bin ich der Meinung, dass wegen der Kosten grosser Handlungsbedarf besteht. Eine aktuelle wissenschaftliche Auslegeordnung über die positiven Effekte - auch die positiven Effekte kann man erwähnen - und die negativen Effekte der Zuwanderung, unterteilt in verschiedene soziodemografische Kategorien der Zuwanderung, fehlt. Sie fehlt heute für die Schweiz. Analog zu einer 2023 veröffentlichten niederländischen Studie macht es jedoch Sinn, die Kosten für die Schweiz in einer Erhebung zu beziffern. Die zu den Niederlanden erstellte Studie zeigt beispielsweise, dass ein Asylbewerber durchschnittlich Kosten von 475[NB]000 Euro für die niederländische Gesellschaft generiert. Diese Studie bietet die Möglichkeit, endlich die Fiskalbilanz der Zuwandernden in Bezug auf deren Herkunftsort, deren Einwanderungsgrund, deren Aufenthaltsdauer in der Schweiz sowie andere Elemente aussagekräftig zu beziffern. Die Studie hat auch gezeigt, dass Migranten, die sich schlecht integrieren, im Land bleiben und dass diejenigen, die beruflich erfolgreich sind, eher Arbeit suchen.

Ich möchte Sie daher bitten, dieses Postulat zu unterstützen, um bestmögliche Transparenz zu erreichen.

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