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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-05-06

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-05-06

Wortprotokoll

Ich habe persönlich nicht mit diesen Fachverbänden diskutiert, habe aber selbstverständlich aus dem zuständigen Bundesamt für Umwelt deren Haltung mitbekommen, auch die grundsätzlich kritische Haltung gegenüber der Reduktion des Monitorings, das gestehe ich hier offen ein. Aber das ist die Perspektive aus Sicht des Schutzes, und dann gibt es die entgegengesetzte Perspektive aus Sicht des Nutzens - das ist diejenige der Landwirtschaft, die grösste Probleme hat. Wenn ich hier die Abwägung mache, ist der Handlungsbedarf dort in Anbetracht dessen, was noch zu tun ist, einfach deutlich grösser. Wir haben ein Riesenproblem bei diesen Kulturen, das dürfen Sie einfach nicht in Abrede stellen.

Vorhin wurde über die Frage der Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung gesprochen. Ich möchte schon nochmals sagen: Selbstverständlich darf keinerlei Gefährdung erfolgen. Das geschieht aber auch nicht, denn das Trinkwasser, das wir haben, ist eines der besten. Es wird regelmässig kontrolliert. Eine Trinkwasserversorgung muss sofort gestoppt werden, wenn Grenzwerte überschritten werden. Man darf also nicht von einer Oberflächenerhöhung der Verunreinigung direkt aufs Trinkwasser schliessen. Aber man muss natürlich handeln, sonst mündet es langfristig darin.