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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-06-12

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-06-12

Wortprotokoll

Ja, da habe ich keine Bedenken, zumal es eine sehr grosse Brachwaldfläche gibt, Waldbiodiversität gefragt ist und eine sehr grosse Zahl der Waldflächen im Eigentum von öffentlichen Waldbesitzern, also Kantonen und Gemeinden, ist; ich habe die Zahl jetzt nicht gerade im Kopf, aber ich glaube, es sind 40 Prozent oder mehr. Ich habe keine Bedenken, dass sich darunter nicht auch Flächen befinden, die zusammen mit der zuständigen Behörde aufgewertet werden können. Letztlich gibt es ja eine Verbesserung, es kann beispielsweise eine Verjüngung geben. Und nochmals: Der Grundbesitzer muss immer zustimmen, wenn auf seinem Grundstück etwas geschieht, das kann man nicht einfach verfügen. Ich habe aber keine Angst, dass sich nicht genügend Flächen finden würden, um diese Kompensation zu tätigen.

Das Gegenteil, nämlich die Aufforstung, ist die viel schwierigere Sache. Um Massnahmen für den Natur- und Heimatschutz zu treffen, finden Sie beispielsweise viel eher nicht genutzte Waldflächen als Flächen ohne Wald, die Sie aufforsten können. Meist ist es das viel grössere Problem, jemanden zu finden, der bereit ist, seine Fläche aufforsten zu lassen. Dort stellt sich die gleiche Problematik.