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Caroni Andrea · Ständerat · 2025-06-20

Caroni Andrea · Ständerat · Appenzell A.-Rh. · FDP-Liberale Fraktion · 2025-06-20

Wortprotokoll

Ich möchte Herrn Hurni heute Morgen wieder bei uns im Saal begrüssen. Er hat unsere Glückwünsche zur Geburt seines Sohnes Marius Emile schon im Livestream entgegengenommen und tut dies jetzt noch live. Herzlichen Glückwunsch! (Beifall)

Wir haben auch in dieser Session ein reich befrachtetes Programm erledigt und dürfen am Schluss sagen: Wir haben so ziemlich alles geschafft, was wir schaffen konnten und wollten, und das, obwohl wir bei richtiger Betrachtung nicht einmal einen Nachmittag hergegeben haben; denn der Mittwoch, an dem wir hier sassen, war ja eigentlich nichts anderes als der verschobene Pfingstmontag.

Zu unserem Werk dieser Session möchte ich nur zwei Beobachtungen mit Ihnen teilen - erfreuliche, weil es so schön ist, in diesem Rat zusammenzuwirken. Die erste ist folgende: Auch wenn in einem Rededuell einmal rhetorisch eine scharfe Kugel fliegt, geben sich die Pistoleros danach ständerätlich immer sogleich wieder die Hand. Es ist erfreulich, wie kollegial und konstruktiv wir zusammenarbeiten. Die zweite Beobachtung ist folgende: Wenn es in diesem Rat einmal zeitlich eng wird, es also einmal Donnerstagmittag so gegen 12.57 Uhr ist und der Nachmittag droht, erinnern sich dann alle an das, was uns Herr Michel in Erinnerung gerufen hat, nämlich an Artikel 6 der Bundesverfassung, gemäss welchem jeder nach seinen Kräften zur Gemeinschaft beitragen soll. Dann werden ungeahnte Kräfte entfesselt. Zum Beispiel drei solche Momente möchte ich in Erinnerung rufen. Wir haben gestern zum einen den parlamentarischen Allzeit-Schnellsprechrekord von Herrn Chiesa erleben dürfen. Wir haben auch erlebt, wie die Herren Sommaruga und Broulis - ich wage fast nicht zu sagen: ausgerechnet (Heiterkeit) - freiwillig auf Voten verzichtet haben, wobei Herr Broulis seines dann doch gehalten hat; aber es war kurz. Ganz zum Schluss hat Herr Jositsch dann sogar noch mit Komplimenten nicht gegeizt, weil er Frau Binders Logik einfach so bestechend fand. Das war ebenfalls ein grosser Akt von Freundschaft in diesem Rat. Für all das möchte ich Ihnen danken, es war eine Freude.