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Rösti Albert · Bundesrat · 2025-09-09

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2025-09-09

Wortprotokoll

Es gibt Mindestgrenzwerte, und es ist natürlich so, das ist letztlich das Anliegen der Motion Egger Mike 25.3907, dass wir die Grenzwerte durch die Mischung von belasteten mit unkontaminierten Lebensmitteln im Durchschnitt so tief senken können, dass die Lebensmittel keine Gefährdung mehr darstellen.

Klar ist: Der Bundesrat wird nur Massnahmen unterstützen - diese sind im EDI in Erarbeitung -, die keine Gefährdung für den Menschen darstellen. Es werden also nur Lebensmittel bewilligt, welche die Grenzwerte unterschreiten. Es gibt diese Grenzwerte selbstverständlich beim Fleisch, beim Fisch und auch beim Wild, und als Lösung für die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe ist tatsächlich vorgesehen, mit einer Massnahme, der Mischung von Lebensmitteln, dazu beizutragen, dass die Produkte nicht weggeworfen werden müssen. Das läuft gleich bei der Trinkwasserfassung. Wenn es ein Problem mit dem Trinkwasser gibt, dann muss es eine Mischung, eine Verdünnung mit sauberem Trinkwasser geben, damit allfällige Verschmutzungen reduziert und die Grenzwerte unterschritten werden. Aber es wird weder Trinkwasser geben, noch werden Lebensmittel auf den Markt kommen, die eine Gefährdung der Gesundheit darstellen.