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Cassis Ignazio · Bundesrat · 2025-09-16

Cassis Ignazio · Bundesrat · Tessin · 2025-09-16

Wortprotokoll

Seit seiner Gründung im Jahr 2002 arbeitet die Schweiz mit diesem Fonds zusammen. Der Globale Fonds hat massgeblich dazu beigetragen, dass die kombinierte Sterblichkeitsrate bei Aids, Tuberkulose und Malaria seit 2002 in einkommensschwachen Ländern um 61 Prozent gesenkt werden konnte. Sie haben es gehört, 99 Prozent der eingesetzten Mittel kommen direkt den[NB]Empfängerländern[NB]zugute; das ist eine beispielhafte Effizienz.

Für die Schweiz ist der Globale Fonds auch ein bedeutender Partner der Wirtschaft. Unternehmen wie Novartis, Roche, Vestergaard oder Syngenta leisten über den Fonds konkrete Beiträge zur Bekämpfung dieser Krankheiten. Zwischen 2010 und 2024 beliefen sich die Direktbeschaffungen des Fonds in der Schweiz auf insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar. Gemäss eigenen Angaben generiert der Globale Fonds für die Schweiz einen Return on Investment von rund 1 zu 13, was für den Zeitraum 2023-2025 insgesamt 832 Millionen Schweizerfranken entspricht.

Auch unsere Forschung profitiert, beispielsweise das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut in Basel sowie die Universität Genf. Diese Partnerschaften ermöglichen Wissenstransfer und Innovationsförderung und stärken die Position unseres Landes als global relevanter Forschungsstandort. Der Beitrag an den Globalen Fonds ist abgestimmt auf die Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 sowie die Gesundheitsaussenpolitik der Schweiz 2019-2028. Angesichts der vom Parlament beschlossenen Budgetkürzungen bleibt es notwendig, die Mittel effizient einzusetzen. Der Globale Fonds ist und bleibt deshalb eine Schwerpunktorganisation der Schweiz. Dass er seinen Sitz in Genf hat, ist ein zusätzliches Argument für diese Partnerschaft.

Le Conseil fédéral souligne que le Fonds mondial de lutte contre le sida, la tuberculose et le paludisme est à la fois un instrument de solidarité, un levier de prospérité et d'innovation. Il contribue à sauver des vies, à renforcer des systèmes de santé et à soutenir l'économie et la recherche suisses. C'est pourquoi, la semaine dernière, le Conseil fédéral a décidé d'allouer au Fonds mondial 64 millions de francs comme contribution générale pour la période 2026-2028. [PAGE 906]