Dittli Josef · Ständerat · 2025-09-25
Dittli Josef · Ständerat · Uri · FDP-Liberale Fraktion · 2025-09-25
Wortprotokoll
Auch ich versuche, mich kurzzuhalten, da kein anderslautender Antrag vorliegt. Aber doch ein paar wenige Worte zum Anliegen:
Der urbane Raum und insbesondere unsere Städte, das wissen wir, wachsen rasant. Der Wohnungsmarkt ist davon ganz stark betroffen. Augenfällig sind die ungenutzten riesigen Gleisfelder, die mitten in unseren Städten liegen und durchaus Potenzial haben, einen Beitrag zur Lösung des Problems zu leisten - beispielsweise in Bern im Wankdorf oder beim Güterbahnhof oder in Zürich zwischen Altstetten und dem Hauptbahnhof. Aber auch in Chur, in St.[NB]Gallen, in Lausanne, in Basel, in Muttenz hat es Gleisfelder, die allenfalls als Raumreserven zur Verfügung stehen. Dass solche grossflächigen Gleisüberbauungen möglich sind, zeigen Beispiele in New York, in Paris und auch in Stockholm. Ich verzichte darauf, die Chancen aufzuzählen, ich verweise auf die Begründung meines Postulates.
Ich bin mir auch bewusst, dass die Nutzung von solchen Gleisfeldern eine grosse Herausforderung darstellt - darum [PAGE 1070] das Postulat. Ich möchte vor diesem Hintergrund vom Bundesrat insbesondere eine Beurteilung der rechtlichen, planerischen, wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Erschliessung von Raumreserven über Gleisfeldern in städtischen Zentrumslagen sehen.
Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates. Ich hoffe, dass der Rat das Postulat annimmt, und danke für die Unterstützung.