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preparatory:AB 365408

Pfister Martin · Bundesrat · Zug · 2025-12-03

Wortprotokoll

Der Postulant adressiert ein wichtiges Thema, weil die Armee ihre Munitionsbestände bisher weitgehend auf die Ausbildung und nicht auf einen Verteidigungsfall ausgerichtet hat. Wenn wir uns jetzt auf einen Verteidigungsfall oder zumindest auf die Szenarien einer erhöhten Spannung ausrichten, dann müssen wir auch über entsprechende Munition verfügen.

Der Bundesrat ist sich dieser Frage sehr wohl bewusst. Das hängt aber auch mit den entsprechenden Mitteln zusammen, die für die Beschaffung zur Verfügung stehen. Die Mittel sind beschränkt und müssen priorisiert werden. Solange wir ein umfassendes Fähigkeitsprofil haben - der Bundesrat steht dahinter, dass wir ein solches in der Armee haben -, müssen wir die Systeme und die Munition beschaffen. Der Bundesrat ist gewillt, auch der Beschaffung von Munition für den Verteidigungs- und für den Spannungsfall eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, und er wird in den nächsten Armeebotschaften auch entsprechende Anträge in diese Richtung stellen.