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Fehr Düsel Nina · Nationalrat · 2025-12-17

Fehr Düsel Nina · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2025-12-17

Wortprotokoll

Es geht hier um eine weitere Bevormundung. Die Ernährungs-Initiative führt nicht nur zu mehr vegetarischer, sondern sogar zu mehr veganer Ernährung. Eine solche Bevormundung geht klar zu weit. Sogar der Bundesrat lehnt die Volksinitiative ab, und zwar ohne Gegenvorschlag - das will etwas heissen.

Die Ziele der Initiative wären nur mit tiefgreifenden staatlichen Interventionen erreichbar. "Stärkung der Selbstversorgung" klingt zwar gut, aber ein Nettoselbstversorgungsgrad von mindestens 70 Prozent ist zu extrem. Weiter fordert die Initiative die Sicherstellung von genügend sauberem Trinkwasser und die Sicherung der Biodiversität und der Bodenfruchtbarkeit. Die Ziele sollen bereits zehn Jahre nach Annahme der Volksinitiative erreicht werden. Aus Sicht des Bundesrates ist eine Erreichung der Ziele innerhalb dieser Frist nicht realistisch. Da kann ich dem Bundesrat nur beipflichten.

Die Initiative ist zu extrem. Der Staat müsste tiefgreifend in die landwirtschaftliche Produktion eingreifen; dies hätte hohe Kosten zur Folge. Eine Verfassungsänderung ist weder nötig [PAGE 2413] noch zielführend. Es gibt immer mehr Vorschriften - das ist entschieden abzulehnen.

Stimmen Sie daher Nein zur Ernährungs-Initiative, und sagen Sie Nein zu noch mehr Bevormundung.