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Rösti Albert · Bundesrat · 2026-03-16

Rösti Albert · Bundesrat · Bern · 2026-03-16

Wortprotokoll

Ich kann bestätigen, dass man mit vielen Massnahmen gut auf diesem Weg unterwegs ist. Ich glaube, es wäre für mich als Bundesrat vielleicht etwas gefährlich, zu bestätigen, was dann sein wird. Aber man ist auf diesem Weg, und man leistet hier viel, so wie auch der Bundesrat eben gerade mit diesen Massnahmen einiges leistet, das in diese Richtung geht, aber auch dafür sorgen wird, dass wir nicht plötzlich alle Gemüse importieren müssen.

Und ich zeige im Nachgang zur Frage von Herrn Nationalrat Ritter gerade noch etwas, es steht im heutigen "Tages-Anzeiger". Wenn Sie den Text im heutigen "Tages-Anzeiger" lesen, haben Sie das Gefühl, es habe sich betreffend Pestizide vieles verschlechtert. Aber schauen Sie mal auf die Grafik. (Bundesrat Rösti zeigt einen Ausdruck der Grafik) Sie sehen, dass sich seit 2019 eine deutliche Verbesserung ergeben hat. Es ist eine Reduktion. Das ist ein Artikel im heutigen "Tages-Anzeiger", aktueller könnte es nicht sein. Es haben[NB]ja[NB]wahrscheinlich praktisch alle den "Tages-Anzeiger" gelesen.

Die Zahl der Überschreitungen des Grenzwertes ist allerdings 2024 etwas gestiegen, und wissen Sie warum? Weil man Ersatz brauchte für Ausnahme-Notfallbewilligungen für Pestizide, deshalb ist der Wert im Jahr 2024 etwas höher. Wir sind bei den Stoffen mit Grenzwert nach der Gewässerschutzverordnung und den Stoffen ohne Grenzwert zusammengenommen im Jahr 2023 schon praktisch unter diesen 50 Prozent. Das ist der Fakt, und trotzdem schreibt man dann einen Artikel mit einer Überschrift in dem Sinne, dass Pestizide Flüsse zuletzt wieder stärker belasten. Das ist allerdings nicht falsch, denn im Jahr 2024 ist die Belastung wieder leicht gestiegen, weil wir so viele Notzulassungen brauchten. Und das ist gefährlich. Wenn wir unsere Produkte nicht mehr in der Schweiz herstellen können, weil man die Produktion runterfahren muss, weil die Produkte wegen Insekten und Schädlingen kaputtgehen, und wir dann Produkte, es wurde auch gesagt, die unter schlechteren Rahmenbedingungen produziert werden, importieren - was haben wir dann davon? Das ist nicht nachhaltig.

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