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preparatory:AB 375407

Pfister Martin · Bundesrat · Zug · 2026-06-04

Wortprotokoll

Es ist gut, können wir uns aus verschiedenen Blickwinkeln über diese Fragen bezüglich der Armee unterhalten. Die Motion fordert, dass der Bereich Diversity in der Fachstelle "Frauen in der Armee und Diversity" abgeschafft wird. Die Fachstelle soll sich künftig ausschliesslich auf die Förderung der Stellung der Frauen in der Armee konzentrieren.

Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass die Armee ihre Mittel zielgerichtet einsetzen und ihre personellen Ressourcen stärken muss. Er ist jedoch der Ansicht, dass die Fachstelle ihre Aufgaben nur dann wirksam erfüllen kann, wenn sie ganzheitlich ausgerichtet bleibt.

Die Vielfalt in der Armee wie auch in der Gesellschaft ist Realität. Eine gezielte und koordinierte Herangehensweise ist daher notwendig, um die Fürsorgepflicht gegenüber allen Angehörigen der Armee wahrzunehmen. Für die Auftragserfüllung der Armee ist es wichtig, eine innere Einheit zu schaffen. Eine isolierte Betrachtung einzelner Gruppen würde diesem Anspruch nicht gerecht. Vielmehr braucht es einen integrativen Ansatz.

In der aktuellen Weltlage steht die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit wieder im Fokus. Das bedeutet nicht nur, über die notwendigen Mittel und Systeme zu verfügen; Verteidigungsfähigkeit heisst auch, kompetente, motivierte und loyale Armeeangehörige zu haben. Würde der Bereich Diversity aus der Fachstelle entfernt, würde die Möglichkeit eingeschränkt, diese Aufgaben kohärent und wirksam wahrzunehmen.

Es ist wirklich von grosser Bedeutung, dass wir Frauen in der Armee haben. Es wäre ein falsches Zeichen, gerade diesen Bereich aus dieser Fachstelle zu streichen, weil das ein falsches Signal an die Frauen in der Armee geben würde. [GZ]

Ich bitte Sie deshalb, die Motion abzulehnen.

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