Pfister Martin · Bundesrat · 2026-06-16
Pfister Martin · Bundesrat · Zug · 2026-06-16
Wortprotokoll
Über den Inhalt des Antrages sind wir uns, glaube ich, einig. Drohnen und Robotik sind für die moderne Kriegsführung tatsächlich von disruptiver Bedeutung. Sie haben das Gefechtsfeld und die Vorbereitung der Armeen in den letzten Jahren komplett verändert und werden es auch in den nächsten Jahren tun.
Die Schweizer Armee unternimmt viel, um auch in dieser veränderten Situation leistungsfähig zu sein und eben die entsprechenden Antworten auf die Bedrohungen zur Verfügung zu haben. Gemäss unserer Berechnung ist das, was wir in der Armeebotschaft 2026 nun vorgesehen haben, ausreichend. Aber wie ich Ihnen eingangs gesagt habe, werden wir in den nächsten Jahren weitere Kredite beantragen, weil wir dieses System modular aufbauen werden, wie es die anderen Armeen auch machen. Zuerst machen wir einmal die nötigen technologischen Einführungen, damit wir dann später auch skalieren können. Die Entwicklung ist rasant - Ständerat Salzmann hat darauf hingewiesen -, und es ist wichtig, dass man hier mit der Entwicklung mitgehen kann und in der Armee auch die entsprechende Kultur schafft, um die Dynamik, die Flexibilität, die Agilität in der Anwendung von Drohnen und Robotik zu haben; sie gehören als Themengebiet zusammen. Wir werden in den nächsten Monaten dann auch noch kommunizieren, wie wir das genau machen, wie wir organisiert sein werden. Dazu werden Sie in den nächsten Monaten noch mehr Details hören.