Hess Hans · Ständerat · 2004-03-17
Hess Hans · Ständerat · Obwalden · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2004-03-17
Wortprotokoll
Im dritten Punkt seiner Antwort führt der Bundesrat aus, dass eine verwaltungsinterne Lösung in der Form einer Fachstelle gewählt werde, die unter Beizug des Baspo im BAG geführt werde, um den Fonds zu verwalten. Weiter führt der Bundesrat aus, dass damit eine spätere verwaltungsexterne Lösung, z. B. in Form einer Stiftung, als Option weiterhin offen bleibe.
Ich erlaube mir hier, dem Bundesrat zu empfehlen, dass er darauf verzichtet, neue Lösungen bzw. neue Strukturen zu schaffen, um die Verwendung der Fondsmittel zu regeln. Solche Lösungen verursachen zusätzliche Kosten. Wir müssen darauf achten, dass die Gelder möglichst ungeschmälert dem Sport bzw. der Prävention zukommen und nicht durch Verwaltungsaufwendungen absorbiert werden.
Wir haben bereits die Strukturen, um diese Gelder richtig zuzuweisen. Ich denke hier an die Swiss Olympics in Zusammenarbeit mit dem Baspo. Bei der Umsetzung der Motion zur Förderung der Sportmittelschulen wurde auch auf diese Institutionen zurückgegriffen. Es wurde hier sehr effizient und sehr sachdienlich gehandelt. Das muss auch beim vorliegenden Fonds gleich erfolgen. Deshalb ersuche ich den Bundesrat, hier auf verwaltungsexterne Lösungen zu verzichten.