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Huber-Hotz Annemarie · 2005-06-06

Huber-Hotz Annemarie · Bern · 2005-06-06

Wortprotokoll

Die wesentlich gekürzte und deshalb auch ein wenig ungeschickt geratene Aussage in der "NZZ am Sonntag" muss im Gesamtkontext des Interviews gelesen und beurteilt werden. Mit der Entgegennahme zweier Motionen aus dem Parlament, welche die Bevorzugung von Kandidatinnen und Kandidaten aus der französischen und der italienischen Schweiz bei der Vergabe von Kaderpositionen in der Bundesverwaltung verlangen, setzt der Bundesrat eindeutig ein Zeichen für eine Priorisierung dieser Kandidaturen bei gleichwertiger Qualifikation - ich möchte das unterstreichen.

Untervertreten in Kaderpositionen sind auch die Frauen, für deren Förderung es ebenfalls Richtlinien gibt. Der Bundesrat ist überzeugt, dass diese Personalpolitik auch von den deutschsprachigen Bundesangestellten männlichen Geschlechts mitgetragen wird.