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preparatory:AB 57947

Kaufmann Hans · Nationalrat · Zürich · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2005-09-28

Wortprotokoll

Auch die SVP-Fraktion unterstützt ganz klar die Mehrheit, das heisst die Variante des Ständerates. Hier habe ich nun absolut keine Bedenken und Zweifel, denn ich glaube, es nützt den Aktionären nun wirklich nichts, wenn ehemalige Organmitglieder ihre Beteiligung offen legen müssen. Denn Ehemalige sind ja schon abgewählt, sie können nicht mehr abgewählt werden, oder sie sind eben zurückgetreten.

Wir sprechen ja auch von börsenkotierten Unternehmen. Eine Bagatellbeteiligung eines Ehemaligen kann jetzt wirklich kein Unternehmen in Schwierigkeiten bringen. Hat aber ein Ehemaliger mehr als 5 Prozent Anteile, dann muss er das ja sowieso von Gesetzes wegen offen legen, dann weiss es die breite Bevölkerung oder das Anlegerpublikum, dass hier eben noch Grossaktionäre präsent sind.

Es ergeben sich auch hier praktische Probleme. Wie soll zum Beispiel eine Kontrollstelle Aktienbestände ehemaliger Organmitglieder kontrollieren, vor allem, wenn diese dann noch im Ausland wohnen? Das ist schlicht und einfach nicht möglich. Wie gesagt, ausser Spesen bringt das nun absolut nichts.

Deshalb empfehlen wir Ihnen auch, die Mehrheit zu unterstützen.