Schneider Johann N. · Nationalrat · 2005-11-30
Schneider Johann N. · Nationalrat · Bern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2005-11-30
Wortprotokoll
Die Kommission hat mit knapper Mehrheit - das Ergebnis lautete 11 zu 9 Stimmen - beschlossen, den Grundsatz der angemessenen Geschlechterparität für den Verwaltungsrat der Serv nicht ins Gesetz aufzunehmen. Eine starke Minderheit ist der Meinung - Sie haben es gehört -, dass trotz allgemein geltender Regel eine ausdrückliche Erwähnung Not tut, weil man dadurch darauf aufmerksam gemacht wird, dass beide Geschlechter kompetent und nutzenstiftend mitgestalten könnten.
Die Mehrheit hat das Ziel, mit der Erledigung der Differenz und der Angleichung an die Fassung des Ständerates einen weiteren Schritt zur Beendigung der Beratung dieses Gesetzes zu machen. Der Bundesrat wird dann die Bestqualifizierten bestellen - Frauen oder Männer.
Ich bitte Sie, der Kommissionsmehrheit zu folgen.