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Tschuppert Karl · Nationalrat · 2000-09-19

Tschuppert Karl · Nationalrat · Luzern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2000-09-19

Wortprotokoll

Herr Steiner hat Ihnen die Verhältnisse in unserer Fraktion erläutert. Zu beachten ist allerdings, dass nur knapp die Hälfte der Mitglieder anwesend waren. Herr Hämmerle, auch in der Kommission gab es natürlich freisinnige Mitglieder, die für die Mehrheit stimmten. Sie sind einverstanden.

Es ist schon komisch: Alle haben dieses Schadenereignis mit grosser Mühe bewältigt, nur die Politik nicht. Ich bitte Sie doch, heute das zu machen, was diesem Parlament wohl ansteht. Wir wollen nichts anderes, als dass diejenigen Privatwaldbesitzer, die tatsächlich geschädigt wurden, einigermassen für die grossen Einbussen entschädigt werden, die sie nicht nur jetzt haben, sondern auch künftig haben werden.

Sie können nun die Rechnung anstellen, wie Sie wollen. Im Antrag der Mehrheit heisst es "maximal 30 Millionen Franken". Wenn die Rechnung der Herren Hämmerle und Steiner aufgeht, dann muss der Bund keinen Franken mehr bezahlen. Aber wenn es tatsächlich so ist, dass 10 000, 12 000 oder 15 000 Hektaren Wald geschädigt sind, dann reichen diese 30 Millionen Franken des Elementarschädenfonds nicht aus. Wir wollen nichts anderes, als dass diese Entschädigung tatsächlich allen Geschädigten ausbezahlt werden kann, wenn es nötig ist, wie das vorher immer versprochen wurde.

Ich bitte Sie, diesem wirklich nicht unverschämten Ansinnen zuzustimmen und der Mehrheit zu folgen.

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