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Brändli Christoffel · Ständerat · 2006-06-15

Brändli Christoffel · Ständerat · Graubünden · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2006-06-15

Wortprotokoll

Nachdem ich direkt um eine Antwort angegangen wurde - eigentlich müsste der Bundesrat antworten -, gebe ich gerne eine Antwort.

Vorerst habe ich mit Befriedigung die mehrfache Wiederholung der Aussage "Ich bin kein Fan dieser Initiative" zur Kenntnis genommen. Ich unterstütze bei der Fussball-WM auch nur Dinge, von denen ich Fan bin. Das unterscheidet uns gegenwärtig voneinander.

Nun ist klar: Eine Branche, der die Existenz unter den Füssen weggezogen wird, muss sich wehren und darf sich in einer Volksabstimmung auch wehren. Deshalb werden wir - die Krankenversicherer insgesamt, die OKP und Zusatzversicherer - uns in diesem Abstimmungskampf auch engagieren. Ich möchte auch deutlich machen, dass wir die Karten hier offen legen werden. Es ist nicht immer so, dass bei Abstimmungen alles transparent gemacht wird; gewisse Dinge werden transparent, andere bleiben aber verschwommen. Wir werden die Karten offen legen und Ihnen auch sagen, wie viel Geld wir investieren. Es ist nicht der ganze Fonds, denn diesen brauchen wir auch für die übrige Informationsarbeit, die wir machen, um Parlamentarier zu bedienen und andere Meinungsbildung zu machen. Wir werden die Zahlen aber offen legen.

Für Sie macht das etwa 50 Rappen aus, und ich wollte Ihnen, fast bösartig, 50 Rappen geben; aber das wäre etwas schäbig. Deshalb lade ich Sie nachher zu einem Kaffee ein, und dann haben Sie einen achtfachen Gewinn gemacht.