Büttiker Rolf · Ständerat · 2006-09-18
Büttiker Rolf · Ständerat · Solothurn · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2006-09-18
Wortprotokoll
Jau As fatsch in cordial bainvegni a nossa sessiun "extra muros" a Flem. La sessiun è ina referenza a las minoritads, oravant tut a la quarta lingua da noss pajais, a la Rumantschia.
Grazia fitg a la regenza grischuna ed a tut quellas ed a tut quels che han prestà ina gronda lavur per realisar questa sessiun. A Vus giavisch jau buna lavur e blers contacts agreabels tranter Vus e cun la populaziun grischuna.
Ich eröffne die Herbstsession des Ständerates in Flims. Wir tagen in diesem schönen Jugendstilsaal. Das widerlegt einmal mehr das Klischee vom Ständerat als Altherrenclub. (Heiterkeit)
Im Unterschied zum Ständeratssaal in Bern wird hier nicht am Platz, sondern von einer Rednertribüne aus gesprochen. Herr alt Präsident Schmid, so war es auch in Genf, und so war es auch im Tessin. Hier werden sich also die Fitness und das Standvermögen der Ratsmitglieder ebenfalls zeigen.
Das Sessionsprogramm haben Sie erhalten. Sämtliche in den Kommissionen fertigbehandelten Geschäfte befinden sich auf dem Sessionsprogramm. Es sind nicht weniger Geschäfte auf der Traktandenliste und nicht mehr, als es in Bern wären. Die Sitzungszeiten entsprechen denen der Sessionen in Bern. Heute tagen wir sogar einige Stunden länger als üblich. Das, liebe Kolleginnen und Kollegen, sind die "Wellnessferien", von denen man in den Medien lesen konnte.
Wir sind hier versammelt, weil wir die Einladung unserer beiden Bündner Kollegen Brändli und Maissen sowie der Bündner Regierung angenommen haben, während der Umbauten des Parlamentsgebäudes eine Session im romanischsprachigen Teil der Schweiz durchzuführen. Ich bedanke mich herzlich bei ihnen und freue mich, dass wir neben den Debatten auch Gelegenheit haben werden, Teile Graubündens zu besuchen und vor allem mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen.
Willkommen in Flims! Bainvegni a Flem! Durch die heutigen Beratungen wird uns Herr Bundesrat Schmid begleiten, seit kurzem nicht mehr das jüngste, aber doch das zweitjüngste Mitglied des Bundesrates.