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AB 68888

Egerszegi-Obrist Christine · Nationalrat · Aargau · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2006-12-05

Wortprotokoll

Abstimmung - Vote

Für den Antrag der Mehrheit .... 85 Stimmen

Für den Antrag der Minderheit .... 61 Stimmen

[VS]

[VS]

306 Bundesamt für Kultur

306 Office fédéral de la culture

[VS]

Antrag der Mehrheit

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

[VS]

Antrag der Minderheit

(Frösch, Dormond, Fässler, Hofmann Urs, Kiener Nellen, Marti Werner, Rey, Vollmer)

A2310.0302 Bibliomedia Schweiz

Fr. 1 728 200

[VS]

Antrag der Minderheit I

(Pfister Theophil, Bugnon, Kaufmann, Maurer, Wäfler, Weyeneth, Zuppiger)

A2310.0315 Filmförderung

Fr. 18 213 500

[VS]

Antrag der Minderheit II

(Vollmer, Abate, Dormond, Fässler, Frösch, Hofmann Urs, Kiener Nellen, Kleiner, Marti Werner, Rey)

A2310.0314 Förderung Filmkultur

A2310.0315 Filmförderung

A2310.0316 Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Films

A2310.0317 Aus- und Weiterbildungsförderung für Filmberufe

A2310.0318 Programme EU-Media

A2310.0319 Schweizerisches Filmarchiv

Aufstockung über alle sechs Positionen um insgesamt 1 Million Franken

[VS]

Antrag WBK-NR

A2310.0301 Unterstützung der kulturellen Erwachsenenbildung

Fr. 1 500 000

A2310.0302 Bibliomedia Schweiz

Fr. 2 000 000

[VS]

Antrag Fluri

A2310.0315 Filmförderung

Fr. 26 213 500

Schriftliche Begründung

Der Schweizer Film feiert in diesem Jahr sensationelle Erfolge im Kino: 1,5 Millionen Eintritte und ein einzigartiger Marktanteil von beinahe 10 Prozent. Besonders erfolgreich waren Filme wie "Grounding" von Michael Steiner (380 000 Eintritte), "Die Herbstzeitlosen" von Bettina Oberli (300 000 Eintritte) oder "Vitus" von Fredi M. Murer (200 000 Eintritte), aber auch Autorenfilme wie "Das Fräulein" von Andrea Staka, welcher dieses Jahr in Locarno den Wettbewerb gewonnen hat, "Mon frère se marie" von Jean-Stéphane Bron, dem Regisseur von "Mais im Bundeshuus", oder "Nachbeben" von Stina Werenfels runden dieses erfreuliche Ergebnis aus Sicht des Schweizer Films ab.

Der Bund fördert erfolgreiche Filme mit dem System der erfolgsabhängigen Filmförderung, kurz Succès Cinéma. Diese Filme werden entsprechend ihrem Erfolg an der Kinokasse finanziell unterstützt, indem die Unterstützungsbeiträge für neue Projekte im Verhältnis zu den Kinoeintritten der vorangegangenen Filme ausbezahlt werden. Von Succès Cinéma profitieren alle, die am Erfolg von Schweizer Filmen beteiligt sind, die Autoren und die Produzenten des Films wie auch der Verleiher und die Kinos. Diese Fördergelder fliessen in neue Projekte, in die Herstellung und Promotion von neuen Schweizer Filmen. Der Produzent beispielsweise kann dieses Geld abrufen, wenn er den nächsten Film produziert. Er hat damit eine Basis, um möglichst rasch weitere Filme zu produzieren. Gemäss Verteilplan der Sektion Film standen in diesem Jahr 4,5 Millionen Franken für Succès Cinéma zur Verfügung, aufgrund der hohen Besucherzahlen bräuchte es aber rund 7,5 Millionen Franken, um die in der Filmverordnung vorgesehenen Beträge auszahlen zu können. Der Sektion Film wird nichts anderes übrigbleiben, als diese Beträge um bis zu 40 Prozent zu kürzen. Für die Filmschaffenden bedeutet dies, dass mitten im Erfolg die Bremse gezogen wird. Succès Cinéma hat als primäres Ziel die Kontinuität, diese würde durch solche Kürzungen infrage gestellt. Den Filmschaffenden würde die Basis entzogen, in eigener Verantwortung, und auch dies bezweckt Succès Cinéma, den nächsten Film zu starten. Es wäre ein falsches Signal, wenn nun die Sektion Film die Beträge kürzen müsste.

Wenn wir glaubwürdig sein und bleiben wollen, dann müssen wir Versprechen, wie wir sie mit dem Bekenntnis zur erfolgsabhängigen Filmförderung abgegeben haben, einlösen. Wir alle forderten von der Branche, dass sie erfolgreich sein solle. Mit dem Instrument der erfolgsabhängigen Filmförderung können wir das honorieren.

Ich stelle somit den Antrag, den Kredit der Filmförderung für das nächste Jahr um einen einmaligen Betrag von 3 Millionen Franken zu erhöhen, damit Succès Cinéma auch weiterhin seine Wirkung erreichen kann.

[VS]

Proposition de la majorité

Adhérer au projet du Conseil fédéral

[VS]

Proposition de la minorité

(Frösch, Dormond, Fässler, Hofmann Urs, Kiener Nellen, Marti Werner, Rey, Vollmer)

A2310.0302 Bibliomedia suisse

Fr. 1 728 200

[VS]

Proposition de la minorité I

(Pfister Theophil, Bugnon, Kaufmann, Maurer, Wäfler, Weyeneth, Zuppiger)

A2310.0315 Encouragement du cinéma

Fr. 18 213 500

[VS]

Proposition de la minorité II

(Vollmer, Abate, Dormond, Fässler, Frösch, Hofmann Urs, Kiener Nellen, Kleiner, Marti Werner, Rey)

A2310.0314 Encouragement de la culture cinématographique

A2310.0315 Encouragement du cinéma

A2310.0316 Collaboration européenne dans le domaine du cinéma

A2310.0317 Encouragement, formation et perfectionnement des professions cinématographiques

A2310.0318 Programmes Media de l'UE [PAGE 1662]

A2310.0319 Cinémathèque suisse

Augmentation globale de 1 million de francs dans ces positions

[VS]

Proposition CSEC-CN

A2310.0301 Soutien à l'éducation culturelle des adultes

Fr. 1 500 000

A2310.0302 Bibliomedia suisse

Fr. 2 000 000

[VS]

Proposition Fluri

A2310.0315 Encouragement du cinéma

Fr. 26 213 500

[VS]

Pos. 306.A2310.0302