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Frick Bruno · Ständerat · 2006-12-05

Frick Bruno · Ständerat · Schwyz · Christlichdemokratische Fraktion · 2006-12-05

Wortprotokoll

Sie wissen, dass der Schweiz mit dem Historischen Lexikon der Schweiz ein sehr gutes Werk gelungen ist. In einem politisch sehr sensiblen Bereich wird die ganze Schweizer Geschichte von der Urzeit über den Zweiten Weltkrieg bis zur heutigen Zeit aufgearbeitet und in Büchern und im Internet allgemein zugänglich dargestellt. Wir dürfen schon heute feststellen: Da ist mit Bundeshilfe ein vorzügliches Werk gelungen, um das uns viele beneiden und das es uns auch um einiges leichter machen wird, unsere Geschichte aufzuarbeiten.

Nun ist das Werk - es ist seit 1988 im Gang - in spätestens sechs Jahren beendet, und es stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Das historische Wissen soll ja nicht nur in einer Momentaufnahme dargestellt werden, sondern das ganze Werk ist weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund habe ich den Bundesrat frühzeitig gebeten, in einem Bericht darzulegen, wie er die Zukunft dieses Werkes sieht. Ich danke dem Bundesrat bestens, dass er bereit ist, das Postulat anzunehmen. Ich glaube, es ist ein wichtiger Schritt für ein bedeutendes Anliegen der Schweiz. Gestatten Sie mir lediglich eine Bemerkung, Herr Bundesrat Couchepin: In Ihrer [PAGE 968] Stellungnahme ist nicht ganz schlüssig, wann Sie den Bericht verfassen und den Antrag stellen wollen. Sie schreiben: "im Rahmen der BFI-Botschaft 2012-2015"; ich möchte nur zu bedenken geben, dass viele vorzügliche Fachleute in Teil- oder in Ganzzeitarbeit für das Werk arbeiten, und diese sollten frühzeitig wissen, wie es um die Zukunft des Werkes bestellt ist. Ich möchte verhindern, dass die Entscheide zu kurzfristig fallen und dann viele Leute nicht mehr zur Mitarbeit in der weiteren Phase bereit sein könnten.

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