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Büchler Jakob · Nationalrat · 2007-03-14

Büchler Jakob · Nationalrat · St. Gallen · Christlichdemokratische Fraktion · 2007-03-14

Wortprotokoll

Während der BSE-Krise in den Neunzigerjahren war der Viehexport total gesperrt. Nachdem die BSE-Krise überwunden war, entwickelte sich der Viehexport dank der Exportbeiträge für Zucht- und Nutzvieh sehr erfreulich. Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Exportmöglichkeiten und die Erfolge beim Zuchtviehexport würden mit der Abschaffung dieser Beiträge zu einem grossen Teil zunichte gemacht. Der Viehexport ist eine wichtige Alternative für das Tal- und vor allem für das Berggebiet. Es ist gerade das Berggebiet, welches die Streichung der Exportbeiträge am meisten zu spüren bekäme. Der Export von Zucht- und Nutzvieh wird in der schweizerischen Viehwirtschaft auch in Zukunft ein wichtiges Marktsegment sein. Heute können rund 4000 Stück Vieh exportiert werden; es sind dies Tiere von sehr guter Qualität. Wenn die WTO-Bedingungen dies nun einmal nicht mehr ermöglichen, können wir wieder darüber sprechen, aber ich möchte Ihnen beliebt machen, die Exportbeiträge jetzt im Sinne unserer Viehzucht und Nutzviehzucht weiterzuführen.

Zudem kann man sagen, dass dieser Beitrag den Finanzrahmen unserer Agrarpolitik nicht sprengt, denn der Minderheitsantrag brächte nur Veränderungen in einem relativ [PAGE 252] kleinen Rahmen. Wir sprengen den Finanzrahmen in diesem Sinne nicht.

Ich bitte Sie, bei Artikel 47bis die Minderheit zu unterstützen und Exportbeiträge weiterhin zu ermöglichen.