Germann Hannes · Ständerat · 2007-06-19
Germann Hannes · Ständerat · Schaffhausen · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2007-06-19
Wortprotokoll
Ich kann es nach den Voten meiner beiden Vorredner kurz machen. Ich verweise auf die [PAGE 568] Bedeutung dieses Entscheides für die Fachhochschulen und vor allem für die Berufsbildung. Im Gegensatz zu meinem Vorredner habe ich keine Interessenbindung bei einer derartigen Institution. Umso grösser ist mein Interesse am Bildungs- und am Wirtschaftsstandort Schweiz.
Wir investieren hier mit diesen zusätzlichen Mitteln in eine wertschöpfungsorientierte Industrie, die uns Wachstum generiert, die Arbeitsplätze schafft. Der GSK-Entscheid darf diese Entwicklung nicht gefährden. Den haben wir unabhängig davon gefällt; das ist so. Aber er darf dieses System nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
Für mich ist ganz entscheidend, dass wir die Ingenieurausbildung nicht gefährden; Frau Leumann hat darauf hingewiesen, wie wichtig sie für unsere Industrie, namentlich auch für die Maschinenindustrie, ist. Hier gilt es, eine Schwergewichtsbildung vorzunehmen; es gilt, Schwerpunkte zugunsten der Fachhochschulen zu setzen. Damit setzen wir gleichzeitig auch die richtigen Zeichen zugunsten unserer Berufsbildung, unserer Lehrlinge, die ein ganz wichtiger Zukunftsbestandteil unseres Bildungs- und Wirtschaftssystems sind.
Darum danke ich Ihnen für die Zustimmung zu unserem Minderheitsantrag.