221.113
Übergangsverordnung über die Umsetzung des Bundesgesetzes über internationale Kindesentführung und die Haager Übereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen
Vom 13.05.2009 (Stand 01.07.2009)
Der Regierungsrat des Kantons Aargau,
gestützt auf die Art. 2 Abs. 1, 7 Abs. 1 und 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes über internationale Kindesentführung und die Haager Übereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen (BG-KKE) vom 21. Dezember 2007 und § 91 Abs. 2bis lit. b der Kantonsverfassung,
beschliesst:
Art. 1
Zentrale Behörde gemäss Art. 2 Abs. 1 BG-KKE ist das Departement Volkswirtschaft und Inneres.
Art. 2
Die Kammer für Vormundschaftswesen des Obergerichts entscheidet als einzige kantonale Instanz über Rückführungsgesuche, einschliesslich der Massnahmen zum Schutz von Kindern, nach dem BG-KKE.
Art. 3
Vollstreckungsbehörde gemäss Art. 12 Abs. 1 BG-KKE ist das Departement Volkswirtschaft und Inneres.
Art. 4
Diese Verordnung ist in der Gesetzessammlung zu publizieren. Sie tritt am 1. Juli 2009 in Kraft und gilt längstens bis zum 1. Juli 2011.
Aarau, 13. Mai 2009
Regierungsrat Aargau Landammann Brogli Staatsschreiber Dr. Grünenfelder
2009 S. 145