Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet. Keiner der 9 zitierenden Entscheide wurde ausgewertet.

56 III 110

27. Entscheid vom 16. Jani 1930 i. 8. Strüby-Pischer.

Betreibung auf Faustpfandverwertung.

Wird die Schuld durch Abschlagszahlungen getilgt, s0 hat das Betreibungsamt (in analoger Anwendung von Art, 150 Abs. I - SchKG) vor Ablieferung der letzten Rate vom Gläubiger Herausgabe der Pfandobjekte zu Handen des Schuldners zu verlangen.

Voraussetzung dafür ist indessen Übereinstimmung der Parteien darüber, dass die Pfänder nicht noch für andere Ansprüche des Gläubigers haften.

Poursuite en réalisation de gage. :

Lorsque la dette est acquittée par acomptes, l'office doit (en appliquant par voie d’analogie l’art. 150 al. Ier LP) inviter le eréancier à lui remettre le gage pour le débiteur avant de. toucher le dernier acompte.

II faut toutefois que les parties soient d’accord que le gage ne garantit pas d’autres prétentions du créancier.

Esecuzione in via di realizzazione del pegno.

Se il debito viene estinto mediante acconti l’ufficio deve, prima di versare l’ultima rata, esigere (applicando l’art. 150 cp. 1 LEF per analogia) dal creditore che gli consegni il pegno per conto del debitore. .

È però necessario che le parti siano concordi nell’ammettere che il pegno non garantiasce altre pretese del creditore.

4A. — In der Betreibung No. 149 auf Verwertung von Faustpfändern leistete der Rekurrent nach erhaltenem Aufschub am 2. Dezember 1929 die letzte Rate, inbegriffen Zins und Kosten, mit 371 Fr. 90 Cts., knüpfte aber daran die Bedingung, dass das Betreibungsamt den Betrag der Gläubigerin nur gegen Rückgabe der Pfandgegenstände aushändigen dürfe. Mit Schreiben vom 2. Januar 1930

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