Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet. Keiner der 6 zitierenden Entscheide wurde ausgewertet.

77 IV 168

38, Urteil des Kassationshofes vom 10. Juli 1951 i, S. X. gegen Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau.

Art. 191 Ziff. 1 Abs. 1, Art. 213 StGB. Begriff des Beischlafes. Ari. 191 ch. 1 al. 1 et 213 CP. Notion de l’acte sexuel.

Art. 191 cifra 1 cp. 1 e art. 213 CP. Nozione della congiunzione carnale.

4A. — X. hat sich im Jahre 1950 wiederholt mit seiner 13-jährigen Halbschwester geschlechtlich vergangen, indem er sein erregtes Glied zwischen ihre Oberschenkel stiess und damit etwas in ihren Scheidenvorhof eindrang.

Sachverhalt

B. — Am 2. Mai 1951 sprach ibn das Kriminalgericht des Kantons Aargau der wiederholten Unzucht mit einem Kinde (Art. 191 Ziff. 1 und 2 je Abs. 1 StGB) in Idealkonkurrenz mit wiederholter Blutschande (Art. 213 Abs. I StGB, in einem Falle § 501 Abs. 1 österr. StGB) schuldig und verurteilte ibn zu einer bedingt vollziehbaren Gefängnisstrafe von 7 Monaten.

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