Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet. Keiner der 4 zitierenden Entscheide wurde ausgewertet.

5A_653/2010

5A_653/2010

Rubrum

{T 0/2}

Urteil vom 16. September 2010

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

Erben des A.________ sel., nämlich:

1. B.________,

2. C.________,

3. D.________,

4. E.________,

5. F.________,

6. G.________,

7. H.________,

8. I.________,

9. J.________,

10. K.________,

11. L.________,

12. M.________,

13. N.________,

14. O.________,

15. P.________,

16. Q.________,

17. R.________,

18. S.________,

19. T.________,

20. U.________,

21. V.________,

22. W.________,

23. X.________,

24. Y.________,

25. Z.________,

26. AB.________,

27. AC.________,

28. AD.________,

29. AE.________,

30. AF.________,

31. AG.________,

alle vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Gmünder,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgericht St. Gallen, Einzelrichter für Rekurse im Personen-, Erb- und Sachenrecht.

Gegenstand

Anordnung eines Sicherungsinventars,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG und subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 14. Juli 2010 des Kantonsgerichts St. Gallen, (Einzelrichter für Rekurse im Personen-, Erb- und Sachenrecht).

Nach Einsicht

in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG und subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 14. Juli 2010 des Kantonsgerichts St. Gallen,

Erwägungen

dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG bzw. Verfassungsbeschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist (Art. 100 Abs. 1 bzw. Art. 117/100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG),

dass ferner die Gerichtsferien (Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen Entscheid betreffend erbrechtliche Sicherungsmassregeln nach Art. 551 ff. ZGB und damit gegen einen Massnahmeentscheid im Sinne von Art. 98 BGG richtet (zuletzt: bundesgerichtliches Urteil 5A_171/2010 vom 19. April 2010, E. 2.1; vgl. auch die bundesgerichtlichen Urteile 5A_162/2007 vom 16. Juli 2007 E. 5.2,5A_758/2007 vom 3. Juni 2008 E. 1.2,5A_787/2008 vom 22. Januar 2009 E. 1.1 und 5A_257/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 1.2.3 und 1.4), kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gelten (bundesgerichtliche Urteile 5A_177/2007 vom 1. Juni 2007 E. 1.3,5A_169/2007 vom 21. Juni 2007 E. 3, in: Fampra.ch 2007 S. 953, und 5A_218/2007 vom 7. August 2007 E. 3.2, in: Pra 96/2007 Nr. 138 S. 946),

dass der Entscheid des Kantonsgerichts vom 14. Juli 2010 den Beschwerdeführern am 2. August 2010 eröffnet worden ist,

dass die Beschwerdeschrift erst am 14. September 2010 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben worden ist,

dass sich somit die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG bzw. Verfassungsbeschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG bzw. nach Art. 117/108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass die unterliegenden Beschwerdeführer unter Solidarhaft kostenpflichtig werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG bzw. nach Art. 117/108 Abs. 1 BGG die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

Dispositiv

erkennt die Präsidentin:

1.

Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG bzw. Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, dem Amtsnotariat AH.________ und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. September 2010

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Seither geänderte Bestimmungen

Dieser Entscheid legt Bestimmungen aus, deren Erlass seither erneut konsolidiert wurde. Ob der Artikel selbst geändert hat, ist nicht erfasst.

  • Lescha federala davart il Tribunal federal*, Art. 5, Art. 46, Art. 48, Art. 66, Art. 72, Art. 98 und Art. 108 — gelesen in der Fassung vom 1. Januar 2009; der Erlass wurde am 1. Januar 2011, 1. April 2011, 5. Dezember 2011, 1. Januar 2012, 1. April 2012, 1. Oktober 2012, 1. Januar 2013, 1. Februar 2013, 1. Juli 2013, 1. Januar 2014, 1. Juli 2014, 1. August 2014, 1. November 2015, 1. Januar 2016, 1. Januar 2017, 1. April 2017, 1. Juni 2017, 1. Januar 2018, 1. Januar 2019, 1. Januar 2021, 1. Januar 2022, 1. Juli 2022, 1. Januar 2024, 1. Februar 2024, 1. Juli 2024, 1. Januar 2025, 1. April 2026 und 13. Mai 2026 erneut konsolidiert.
  • Cudesch civil svizzer, Art. 551 — gelesen in der Fassung vom 1. Februar 2010; der Erlass wurde am 1. Januar 2011, 1. Januar 2012, 1. Januar 2013, 1. Juli 2013, 1. Juli 2014, 1. Januar 2016, 1. April 2016, 1. Januar 2017, 1. September 2017, 1. Januar 2018, 1. Januar 2019, 1. Januar 2020, 1. Juli 2020, 1. Januar 2021, 1. Januar 2022, 1. Juli 2022, 1. Januar 2023, 23. Januar 2023, 1. September 2023, 1. Januar 2024, 1. Januar 2025, 1. Januar 2026 und 1. Juli 2026 erneut konsolidiert.

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