Geltung: Wie spätere Gerichte diesen Entscheid behandelt haben, wurde nicht ausgewertet. Keiner der 3 zitierenden Entscheide wurde ausgewertet.

8C_40/2013

8C_40/2013

Rubrum

{T 0/2}

Urteil vom 15. Februar 2013

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Maillard, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

L.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Guido Brusa,

Beschwerdeführerin,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Litigation Hauptbranchen, 8085 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Unfallversicherung (vorinstanzliches Verfahren; Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen die Verfügung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 9. Januar 2013.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Januar 2013 (Poststempel) gegen den Sistierungsentscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Januar 2013,

Erwägungen

dass die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) mit Verfügung vom 10. November 2011, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 2. April 2012, den Anspruch des verstorbenen B.________ auf Versicherungsleistungen mangels Vorliegens einer Berufskrankheit verneint hat, wogegen L.________, die Witwe des Verstorbenen, beschwerdeweise beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich opponiert hat,

dass L.________ ferner mit Eingabe vom 3. Januar 2012 ein Ablehnungsbegehren gegen die Zürich stellen liess, welches diese mit Zwischenverfügung vom 27. Januar 2012 abschlägig beschied,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die dagegen erhobene Beschwerde abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist (Entscheid vom 15. Oktober 2012),

dass L.________ hiegegen beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt, welches Verfahren zurzeit hängig ist (8C_994/2012),

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Versicherungsleistungsstreitigkeit bis zum abschliessenden Urteil im bundesgerichtlichen Prozess 8C_994/2012 mit Verfügung vom 9. Januar 2013 sistiert hat,

dass es sich bei der angefochtenen Sistierungsverfügung um einen verfahrensleitenden Zwischenentscheid handelt (vgl. Urteil [des Bundesgerichts]9C_102/2012 vom 7. Februar 2012 mit Hinweis),

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG),

dass die Voraussetzung nach Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG offensichtlich nicht gegeben ist,

dass die Beschwerdeführerin weder darlegt noch ersichtlich ist, worin durch die angefochtene Sistierung der nicht wieder gutzumachende Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bestehen sollte (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG),

dass in der Beschwerde sodann ebenfalls nicht in hinreichend substanziierter Weise begründet wird, inwiefern die Sistierung des Verfahrens das Beschleunigungsgebot (Art. 29 Abs. 1 BV) verletzt (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 III 190 E. 6 S. 191 f.; Urteil [des Bundesgerichts]4A_542/2009 vom 27. April 2010 E. 4.2),

dass deshalb auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht eingetreten werden kann,

dass die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin bzw. der von ihr gemäss Art. 108 Abs. 2 BGG damit betraute Einzelrichter zuständig ist,

Dispositiv

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 15. Februar 2013

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Maillard

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl

Seither geänderte Bestimmungen

Dieser Entscheid legt Bestimmungen aus, deren Erlass seither erneut konsolidiert wurde. Ob der Artikel selbst geändert hat, ist nicht erfasst.

  • Lescha federala davart il Tribunal federal*, Art. 42, Art. 66, Art. 93, Art. 106 und Art. 108 — gelesen in der Fassung vom 1. Februar 2013; der Erlass wurde am 1. Juli 2013, 1. Januar 2014, 1. Juli 2014, 1. August 2014, 1. November 2015, 1. Januar 2016, 1. Januar 2017, 1. April 2017, 1. Juni 2017, 1. Januar 2018, 1. Januar 2019, 1. Januar 2021, 1. Januar 2022, 1. Juli 2022, 1. Januar 2024, 1. Februar 2024, 1. Juli 2024, 1. Januar 2025, 1. April 2026 und 13. Mai 2026 erneut konsolidiert.
  • Constituziun federala da la Confederaziun svizra, Art. 29 — gelesen in der Fassung vom 23. September 2012; der Erlass wurde am 3. März 2013, 9. Februar 2014, 18. Mai 2014, 14. Juni 2015, 1. Januar 2016, 12. Februar 2017, 24. September 2017, 1. Januar 2018, 23. September 2018, 1. Januar 2020, 1. Januar 2021, 7. März 2021, 28. November 2021, 13. Februar 2022, 1. Januar 2024 und 3. März 2024 erneut konsolidiert.

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