396.152

Verordnung über den Bezug von Patentgebühren im Viehhandel

Vom 17.01.1972 (Stand 01.01.2016)

Der Regierungsrat des Kantons Aargau,

gestützt auf § 2 des Dekrets über die durch den Staat zu beziehenden Gebühren vom 23. November 1977,

beschliesst:

Art. 1

Für die Erteilung eines Patentes sind jährlich zu entrichten:

  • 1. eine Patentgebühr:

  • a) für den Handel mit Pferden, Maultieren oder Eseln sowie Grossvieh (Rindvieh über drei Monate) Fr. 200.–

  • b) für den Handel mit Kleinvieh (Kälber unter sechs Wochen, Schafe, Ziegen, Mast- und Zuchtschweine) Fr. 100.–

  • c) für den Handel mit Gross- und Kleinvieh (inkl. Pferde, Maultiere, Esel) Fr. 250.–

  • 2. …

  • 3. eine Kanzleigebühr von Fr. 30.–

Art. 2

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1972 in Kraft. Das Departement Gesundheit und Soziales ist mit dem Vollzug beauftragt.

Die Verordnung über den Bezug von Patent- und Umsatzgebühren im Viehhandel vom 16. Dezember 1966 ist aufgehoben.

Aarau, den 17. Januar 1972

Im Namen des Regierungsrates Landammann Dr. Leo Weber Staatsschreiber Dr. Hans Suter

AGD Bd. 8 S. 41